Kalibrierung WLD

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Kalibrierung WLD

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Die Kalibrierung des Meßgerätes sollte vom Hersteller vorgenommen werden.

Die wesentlichen Sensorparameter werden laufend im Meßsystem überwacht und Abweichungen werden angezeigt. Die Kalibrierung sollte jährlich vorgenommen werden bzw. dann wenn die Kontrolle des Nullpunktes erhebliche Abweichungen aufweist.

 

Kontrolle des „Nullpunktes“ (bei WLD-Sensoren)

Mit der Kontrolle des Nullpunktes kann vom Anwender jederzeit das Meßsystem überprüft werden. Der Begriff Nullpunkt ist irreführend, da es sich nicht um den Nullpunkt der Sauerstoffkonzentration handelt, sondern um den Nullpunkt der Zellspannung, der bei Vorliegen gleicher Sauerstoffpartialdrücke an beiden Elektroden erreicht wird. Dieser Fall liegt vor, wenn Umgebungsluft durch das Gerät strömt. Durch kleine mechanische Instabilitäten oder Alterungen kann die Heizung sich so verändern, das sich der Temperaturunterschied der Elektroden und damit die Zellspannung geringfügig verändert. Diese Fehlspannung wird bei der Nullpunktkalibrierung kompensiert.

Um die Nullpunktkalibrierung auszulösen muß sichergestellt sein, daß der Sensor vollständig mit Luft gespült wird. Ist das Meßgerät mit einer internen Meßgaspumpe ausgerüstet kann durch Abtrennen der Meßgasversorgung frische Umgebungsatmosphäre in die Meßzelle gelangen.

Nach Abwarten einer Zeit von ca. 5 min kann die Kalibrierung ausgelöst werden. Siehe auch